Alte Geschichte
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Gute Farbe, schlechte Farbe, keine Farbe: Studien zu Farbbezeichnungen in der römischen Welt (Dr. D. Reitzenstein)

Habilitationsprojekt Dr. Denise Reitzenstein

Farbbezeichnungen in antiken Texten stellen eine besondere hermeneutische und epistemologische Herausforderung dar. Die Eigenschaft der Farbe von Gegenständen und Abstrakta zu benennen, ist keineswegs universell, sondern kulturell bedingt. Auch das Trennen von Objekt und Farbe ist nicht selbstverständlich, sondern variiert je nach Kultur und Zeit. Schließlich unterliegt es auch den Konventionen und Vorstellungen einzelner Gemeinschaften, wie Farben differenziert und zueinander in Beziehung gesetzt werden. So sind die Farbbegriffe der griechisch-römischen Welt in Symbolsysteme und semantische Kontexte eingebunden, die nicht ohne weiteres in moderne, ebenfalls kulturell determinierte Ordnungskategorien transferiert werden können.

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Dr. Denise Reitzenstein